Der Förderpreis der “Münchner Lichtblicke” 2011 geht u. a. an die InitiativGruppe

- mit Fotogalerie und einem Blick auf die anderen Preisträger.

1992 kam es in München zur größten Demo seit 1949 (und vielleicht sogar in der Geschichte der Stadt): 400.000 Menschen nahmen damals teil an der Lichterkette – als Signal gegen die mörderischen Taten der Ausländerfeinde in dieser Zeit. Daraus entstanden ein Verein – und dieser Förderpreis.

Wie schafft München das?

  • 1,4 Millionen Einwohner – jedes Jahr 100.000 mehr durch den Geburten- und Wanderüberschuss
  • 37 Prozent Einwohner mit Migrationshintergrund (deutlich mehr als die Städte, die uns als Problemgebiete genannt werden) – Tendenz steigend
  • bei den Einwohnern unter 18 liegt der Anteil mit Migrationshintergrund schon fast bei 50 Prozent
  • UND relativ wenige Probleme damit:

Es ist die Kombination

  • einer auch international erfolgreichen Wirtschaft in Stadt und Umland, die die Arbeitslosigkeit relativ gering hält,
  • einer liberalen und sozialen Stadtkultur,
  • einer Stadtpolitik, die schon früh auf Integration gesetzt hat, auf Internationalität, auf Multikulturalität,
  • und vielen Personen und Einrichtungen, die vorbildlich für die Integration gearbeitet haben, beruflich und ehrenamtlich.

Einige von ihnen werden – stellvertretend für viele andere – jedes Jahr durch den Förderpreis der Lichtblicke geehrt.

Dieses Jahr auch die InitiativGruppe.

Die Kategorie “Einrichtung/Initiative” ist mit 5.000 Euro dotiert.

Christine Strobl, 2. Bürgermeisterin, überreicht Manfred Bosl, Geschäftsführer der IG, den Förderpreis

Wofür? – Das zeigt die Website der InitiativGruppe und ein Blick auf die Geschichte.

Vielfältige, attraktive, leistungsfähige, mit Zusatzangeboten versehene Bildungsangebote für Migrantinnen und Migranten sind das Markenzeichen der InitiativGruppe, einem freien Träger, der aus kleinen und ehrenamtlichen Anfängen (1971) hervorgegangen ist.

Bevor ich zu den anderen Preisträgern komme, erst ein paar mehr Fotos aus dem Alten Rathaussaal.

Einige bedeutende IG-Persönlichkeiten, mit einigen repräsentativen IG-Kunden und mit Bürgermeisterin im Hintergrund

Das sagt die Jury:

Die InitiativGruppe e.V. (IG) ist eine vor allem bei Migrantinnen und Migranten bekannte und anerkannte Einrichtung, die mit großem Engagement für die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte eintritt. Ihre Überzeugung, dass Bildung den Schlüssel zur Integration darstellt, ist heute allgemein anerkannt. Ihre Projekte sind auf Dauer und Verlässlichkeit angelegt. Sie haben sich organisch, d.h. den Bedürfnissen der Migrantinnen und Migranten angepasst. In diesem Sinne sind sie innovativ. Die IG hat von Anfang an auf die Mitwirkung und Beteiligung der betroffenen Zielgruppe und Münchner Bürgerinnen und Bürger gesetzt – sowohl in den Projekten als auch im Verein. Auch Migrantenorganisationen und –gruppen nutzen die Einrichtung für ihre Aktivitäten, z.B. Eltern unterrichten ihre Kinder in der Muttersprache.

Die vielfältigen Bildungsaktivitäten der IG reichen von Deutsch- und Integrationskursen über Kinderbetreuung und Schülerhilfen bis zur interkulturellen Jugendarbeit. Daneben vertritt der Verein, der im vergangenen Jahr sein 40-jähriges Bestehen feierte, immer wieder migrationspolitische Positionen und unterstützt Kampagnen. Seit ihrem Bestehen setzt sich die IG für gleiche Chancen und Bürgerrechte von Migrantinnen und Migranten ein und sorgt mit ihren Bildungs- und Integrationsprojekten dafür, dass sie ein eigenständiges Leben in Deutschland führen können.

Sie repräsentieren die Tausende von Menschen, aus denen die InitiativGruppe heute besteht: Hauptamtliche, Honorarkräfte, Ehrenamtliche, Kunden

Nun zwei Fotos, auf denen mal die Frauen nicht die Mehreren sind:

Grund zur Freude

Manfred Bosl leitet die InitiativGruppe seit 30 Jahren.

Manfred Bosl interviewt von Deniz Filizmen

Angesichts der tausend Angebote ist es schwierig, eins oder zwei herauszugreifen, um die InitiativGruppe zu repräsentieren.

im Interview auf der Bühne

Auch das gehört zum Lohn der Arbeit:

IGler beim Büffett im überfüllten Foyer des Alten Rathaussaals

Geehrt und in seiner Arbeit gefördert wird auch

Ali Poyraz.

Ali Poyraz bei seinem Plädoyer für Partizipation und gegen Bevormundung.

Der Name Ali Poyraz ist untrennbar mit dem Projekt ACILIM verbunden. ACILIM steht für präventive Arbeit mit Migrantenfamilien in München, wobei die wichtigste Zielgruppe türkische Familien sind.

Ali Poyraz ist selbst türkischer Herkunft. Er hat das Projekt ACILIM in 2001 nicht nur gegründet, er lebt es seit diesem Tag. Sein Ziel ist es, Migrantenfamilien für Fragen der Erziehung, für Gewaltprävention, für Sprachförderung und Schulerfolg zu sensibilisieren. Dabei macht er auch vor schwierigen Themen wie Zwangsverheiratung und Ächtung von Gewalt gegen Frauen nicht Halt.

(aus der Jury-Begründung)

Schon 1975 war Ali Poyraz maßgeblich dabei, einen der für München so wichtigen ersten Integrationsvereine zu gründen und zu entwickeln, den AKA Haidhausen.

Die Laudatio für Ali Poyraz hielt Nükhet Kivran, die Vorsitzende des Ausländerbeirats

Als Nükhet Kivran 1979 nach Deutschland kam, war Ali Poyraz der erste, der ihr helfen konnte, hier Fuß zu fassen.

Das Patenprojekt “Aktiv gegen Wohnungslosigkeit”

ist ein Vorzeigeprojekt und schon von der Regierung von Oberbayern  gewürdigt worden.

Carola Bamberg, ein junger Iraker – jetzt Bäcker, ein Pate (hat ihm u. a. zu Wohnung und Ausbildungsplatz verholfen), Frau Wilpert (Lichterkette)

Die Jury sagt:

Die Patinnen und Paten des Projektes „Aktiv gegen Wohnungslosigkeit“ haben sich dafür entschieden wohnungslose Menschen freiwillig und unentgeltlich zu unterstützen, ihnen Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei geht es neben der Wohnungssuche vorwiegend darum, sich bei regelmäßigen Besuchen kennen zu lernen und voneinander zu erfahren. Für die Schützlinge – die sogenannten Patenschaften – stellt dieser Kontakt in der Regel den ersten persönlichen Zugang zur Mehrheitsgesellschaft dar.

Das Patenprojekt wurde 1993 ins Leben gerufen. Seitdem wurden über 500 Patenschaften vermittelt. Momentan sind 104 ehrenamtliche Pat/innen zwischen 24 und 70 Jahren aktiv, 15 % davon haben einen Migrationshintergrund. Zusammengebracht und betreut werden die Patinnen und Paten und ihre Schützlinge von der Leiterin des Patenprojekts, Carola Bamberg, einer Mitarbeiterin des Amts für Wohnen und Migration. Sie leistet Unterstützung in Form von Beratungs- und Fortbildungsangeboten, Begleitung von Patentreffen und Organisation von Patenausflügen.

„In der direkten Unterstützung wird Integration gelebt und sowohl die Patinnen und Paten als auch die Patenschaften profitieren von den Kontakten“, so Carola Bamberg, „oft entstehen aus diesen Patenschaften Freundschaften.“

Der Schulsonderpreis geht an drei Schulen:

Andere Grundschulen könnten sich hier was abschauen.

Grundschule an der Grafinger Straße

Die Grundschule liegt im Osten Münchens, im Stadtteil Berg am Laim West. Im Schulsprengel leben viele sozial schwache Familien. Derzeit besuchen 282 Schülerinnen und Schüler die Schule, davon haben 198 einen Migrationshintergrund. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der Förderung und Integration von Kindern mit sprachlichen Defiziten.

Dafür hat die Schule eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen und Angebote entwickelt. So können Vorschulkinder aus drei benachbarten Kindergärten, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, den Vorkurs Deutsch besuchen. Bei der Schuleinschreibung haben die Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder in einer gebundenen Ganztagsklasse anzumelden. Sport-, Theater-, Kunst- und Leseprojekte tragen zur Integration bei. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer unterstützen einzelne Schülerinnen und Schüler aller Klassen individuell. Für Kinder aus Halbtagsklassen gibt es am Nachmittag zusätzliche Deutschförder- und Lese-Rechtschreib-Kurse.

Alle Angebote tragen vorbildlich dazu bei, das Zusammengehörigkeitsgefühl der Kinder aus vielen Nationen zu stärken und einen besseren Umgang miteinander zu erreichen. Die Förderung der interkulturellen Schulgemeinschaft ist ebenfalls Ziel des neuen Konzeptes „sozialwirksame Schule“, das verstärkt die Eltern mit einbezieht.

Der Chef der Schule, der Leiter der Hausaufgabenbetreuung und Sozialarbeit, Nükhet Kivran

Mittelschule an der Schrobenhausener Straße

Die kulturelle Öffnung der Schule und die Gestaltung von Vielfalt auf klein(st)em Raum – das schafft die Mittelschule in Laim. In Zusammenarbeit mit dem Kooperationspartner – der Initiativgruppe e. V. – ist es in den vergangenen 10 Jahren gelungen vielzählige Unterstützerinnen und Unterstützer ins Haus zu holen und nachhaltig in das Schulleben zu integrieren. Nicht nur Geldgeber wie Lions- und Rotary-Club und verschiedene Stiftungen sind Partner der Mittelschule, sondern auch die Arbeitsagentur mit ihrer Berufsberaterin, ehrenamtliche Jobmentoren, Jugendsozialarbeit, Referenten vom Jugendmigrationsdienst und ehrenamtliche Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtteil.

60 der insgesamt 240 Schülerinnen und Schüler haben einen Platz in der Offenen Ganztagsschule, die in Kooperation mit der IG Feuerwache betrieben wird. Hier treffen sich ab Unterrichtsende bis 16 Uhr Schülerinnen und Schüler aus 17 verschiedenen Herkunftsländern, um zusammen Deutsch zu lernen, Hausaufgaben zu machen und zu spielen.

Seit Jahren führt die Schule zwei Übergangsklassen, wo es neben dem traditionellen Unterricht viel um das Eingewöhnen in die neue Umgebung und das Erleben und Kennenlernen der Gepflogenheiten des neuen Landes geht.

Stolz ist die Schule auf das REMIX-Café im Herzen des Schulgebäudes, das täglich von bis zu 40 Schülerinnen und Schülern besucht wird und auf ihre erfolgreiche Mädchenfußballmannschaft, die mit ihrem interkulturellen Team bereits zwei Pokale für die Schule geholt hat.

Eine Schule, die schon auf nationaler Ebene Beachtung gefunden hat.

Sonderpädadgogisches Förderzentrum München Mitte 1

Das Förderzentrum an der Dachauer Straße 98 und Nadistraße 3 betreut zur Zeit 243 Kinder und Jugendliche mit sonderpädagogischem Förderbedarf in den Bereichen Sprache, Lernen und Verhalten . Die multikulturelle Schule will den Schülern Fähigkeiten vermitteln und ihnen alles geben, was sie brauchen, um sich zu entwickeln und in die Regelschule zu wechseln. Eine gute Möglichkeit, Kindern mit Migrationshintergrund Zugang zu Bildung zu verschaffen, leistet die Ganztagsbetreuung in offenen und gebundenen Klassen bzw. Gruppen. Eine Vielzahl von Angeboten trägt dazu bei, Leistung und soziale Kompetenzen zu fördern. Sie reichen von Sprachförderung und Berufsvorbereitung über intensive Elternarbeit bis zu Projekten zum sozialen Lernen.

Dem Förderzentrum gelingt es, jedes Schuljahr eine hohe Anzahl von Schülerinnen und Schülern in die Regelschule zurückzuführen. Von dieser präventiven Arbeit profitieren gerade Kinder mit Migrationshintergrund. Der Erfolg ist darauf zurückzuführen, dass die Maßnahmen für diese Schüler nicht aneinandergereiht werden, sondern der gesamte Schulalltag sich an ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten orientiert. So sind sie in der Lage, den Hauptschulabschluss zu erwerben und in die Berufsausbildung einzusteigen.

Gleichzeitig wird das mobile Angebot zur Förderung von Kindern mit Förderbedarf an der Regelschule kontinuierlich erweitert. Das Förderzentrum leistet den Kolleginnen und Kollegen Hilfe bei der Sprachförderung und der Begleitung von auffällig gewordenen Schülern, richtet Kooperationsklassen ein und unterhält Beratungsstellen für Lese- und Rechtschreibprobleme und Rechenschwäche. Alle
mobilen Unterstützungen und Maßnahmen tragen dazu bei, dass gerade Kinder mit Migrationshintergrund rechtzeitig gezielt gefördert werden und an der Regelschule verbleiben können.

Gruppenbild der Preisträger – garniert mit etwas Stadtprominenz:

Gruppenbild mit Stadtprominenz. Klicken Sie drauf, dann wird das Foto groß.

Auch das hat dazu gehört und Beifall gefunden:

Zwei von den Ousumare Beats

Ousumare Beats

Ein Teil des Büffetts. Trotz Riesengedränges – der Rathaussaal war beinahe überfüllt – gab’s genug für alle.

Last, not least: zwei hörenswerte Ansprachen. Den Tenor der Rede von Christine vernehmt ihr als Echo ganz oben in meinen einleitenden Worten.

Christine Strobl, Münchens 2. Bürgermeisterin, daneben ihr Genosse aus alten Jusozeiten: Leo Brux

Nükhet Kivran, Vorsitzende des Ausländerbeirats, schaut nach vorn. Was nicht leicht fällt …

Die Preisträger seit 2001 finden sich auf der Website der Lichterkette!

Dank an Samir Sakkal, unseren Hausfotografen!

rechts Samir Sakkal, in der Mitte Manfred Bosl, der Herr links vertritt den VIKZ.

Kommentare

  1. meryemdeutschemuslima meint:

    Herzlichen Glückwunsch!

  2. Lacher meint:

    “Einige bedeutende IG-Persönlichkeiten…”
    …und hinten in der letzten reihe steht leo brux und zieht ne fresse! geil! danke für den lacher! ach ja leo, du solltest auch mal abspecken :D

  3. Lacher,
    jetzt, wo du es sagst, fällt es mir auch auf. Dein Rat ist so naheliegend, dass ich nicht umhin konnte, ihn freizuschalten.
    Weiter so! Konstruktive Vorschläge werden hier gern gesehen.

    Die Christine Strobl hat mich am Montag übrigens auch erst einmal kritisch gemustert und gemeint, ich hätte schon wieder zugenommen.

  4. Lacher meint:

    na so bin eben. muss zugeben: gut gekontert :D
    ich verwette meinen hintern, dass es am ganzen buffet nix mit schwein gab! und es ging wahrscheinlich während der ganzen gutmenschenveranstaltung auch nur darum, wie man noch besser ausländer hofieren kann. wobei mit ausländern vermutlich zu 95% nur türken und andere moslems gemeint sind. italiener und polen waren wahrscheinlich keine anwesend oder nur 2-3 personen als alibi. habe ich recht oder habe ich recht?

  5. Eine Statistik hab ich nicht, aber ich schätze mal, dass der Anteil der Türkischstämmigen ebenso wie der Anteil der Muslime bei dieser Veranstaltung unter 25 Prozent lag. Also schon recht hoch, aber doch auch nicht so gewaltig … Der Anteil der Ur-Deutschen, der Nicht-Migranten (wie Manfred Bosl oder ich) dürfte etwas höher gewesen sein, und vermutlich waren ca. 40 verschiedene Nationen anwesend. Allein wir von der IG haben schon mal zu einem Dutzend Nationalitäten beigetragen.

    Dass wir gute Menschen sind, nehme ich als Kompliment, Lacher, auch wenn es von dir nicht so gemeint ist.
    Du bist halt ein Schlechtmensch, ein Schlimm-Mensch, ein Bösmensch. Als Gutmensch bin ich da aber großzügig und sag mir und dir und dem Rest der Welt: Geht schon in Ordnung. Solche Leute müssen auch sein, und es hat schon seine biografischen Gründe, warum einer so destruktiv und fies wird wie dieser Bösmensch mit dem Nicknamen Lacher.

    Zum Hofieren: Hofieren tut man eigentlich nur die, von denen man was zu KRIEGEN hofft. Wir hoffen aber nix zu kriegen, sondern wir wollen was geben. GEBEN. Deshalb nennst du uns doch Gutmenschen, oder? G E B E N ! Anderen etwas zu geben. Das ist es, was uns Gutmenschen Freude macht, was unserem Leben Sinn verleiht. – Ich weiß schon, das ist dir fremd. Also glaubst du, ich würde durch meine Integrationsarbeit irgendwie reich. In gewisser Weise hast du recht: innerlich reich, ja. Materiell ist das nicht der Renner, glaub mir, und ich hätt in meinem Leben weitaus mehr in anderen Tätigkeiten verdienen können. Vom Geld her bekommt man aber nicht so viel Befriedigung wie von Beziehungen her, von freundschaftlicher Kommunikation.

  6. Lacher meint:

    gutmenschen sind nicht “gute menschen”, sondern meistens personen mit helfersyndrom. es sind türöffner, steigbügelhalter… und oftmals sozialisten und möchtegern-gleichmacher… das gegenteil vom gutmenschen ist übrigens nicht der schlechtmensch, sondern der realist. auch ein solcher kann ein “guter mensch” sein, aber er ist nicht naiv und versucht nicht, sich selbst auf kosten der allgemeinheit besser zu fühlen! beispiel: der gutmensch befürwortet masseneinwanderung (auf kosten der einheimischen mehrheit!), weil er sich “gut” bei dem gedanken fühlt, dass er “armen menschen” hilft. der realist lehnt dies ab, weil er weiß, dass dies langfristig in die katastrophe führt. ethnische spannungen, schleichenden islamisierung usw. – die vorzeichen sind ja schon da!

    na ja, das obige werden sie wahrscheinlich nicht mehr freischalten. aber denken sie mal in einer ruhigen minute darüber nach.

  7. Kaiserliche Majestät meint:

    Es ist doch so, dass die Gutmenschen hier die Trümmer wegräumen, die die Realisten in den letzten Jahrzehnten hinterlassen haben (billige Arbeitskräfte zur Ausbeutung ins Land geholt, Armutsviertel geschaffen, sich Jahrzehnte nicht für die Anliegen der Einwanderer interessiert). Die Initiativgruppe setzt sich bereits seit Jahrzehnten dafür ein, diese Zustände zu bessern und auch die Realpolitik erkennt, dass es anders gemacht werden muss. Natürlich passt das einigen Leuten nicht, denn Ziel muss sein, die Bevölkerung zu Spalten (lässt sich gut Stimmung im Wahlkampf machen). Die Deutschen müssen unbedingt mit Ausländern oder Migranten Probleme haben, hier gilt Teile und Herrsche.

  8. Leute mit Helfersyndrom hab ich in meinen langen Jahren kaum kennen gelernt. Die sind wohl vor allem ein Mythos. Dir kommt der Mythos gelegen – ohne eigene Erfahrung bezeichnest du einfach mich und die anderen, die Freude am Geben und Helfen haben, als Leute mit Helfersyndrom. Einfach mal so. Da kann man nix machen, da bist du frei, so daherzureden. Und ich bin so frei, mir dabei zu denken: Auweia, was für ein Arsch!

    Natürlich ist das Gegenteil von Gutmensch Schlechtmensch. Du brauchst doch bloß in den Spiegel deiner eigenen Äußerungen über Migranten und Migrationsarbeiter zu schauen, dann siehst du den fiesen Typ, den neidischen, gehässigen, verächtlichen Menschen, der es schlecht verträgt, wenn andere Menschen anständiger sind als er.

    Wo wär München heute ohne all die Einwanderer? Am Arsch wär München. DIE Stadt in Deutschland wär München, die von den Unternehmen – auch den deutschen – gemieden würde, weil sich hier kein Ausländer wohlfühlen würde. Kaum eine Firma, die für den Weltmarkt produziert, kommt ohne ein international aufgestelltes Team aus, grad so wie der FC Bayern München. Wie Meck-Pomm wäre München ohne unsere Migranten. Ohne Internationalität läuft heute grad noch mal die Volktanzgruppe von Hintergammelskirchen. Und selbst da, schätze ich, wirft die Globalisierung ihren Schatten schon hin.

    München hat einen Riesenanteil an Migranten, und er wächst ständig und wird in ein oder zwei Jahrzehnten die 50 Prozent übersteigen – und zugleich prosperiert München und zugleich sinkt auch die Kriminalität – SINKT! … Also sowas! Man möcht’s nicht glauben, gell?

    Das mit dem Prosperieren von München kann natürlich bald zu Ende sein. Aber dann wegen der Finanzgangster und wegen einer im Moment noch gelobten, aber offensichtlich mittelfristig kontraproduktiven Sparpolitik in Berlin, und nicht wegen der Migranten hier in München.

    Es wär doch eine Idee, wir würden mal unseren Blick auf unsere wirklichen Feinde richten. Auf die wirklichen Totengräber unserer Welt. Die sitzen in der Welt der Hochfinanz, spekulieren hemmungslos als Investmentbanken und Hedgefonds und saugen wie die Vampire der Realwirtschaft das Lebensblut ab.

  9. Lacher meint:

    was hat es mit anstand zu tun, sich für leute einzusetzen, die hier eigentlich nicht her gehören und die von einem großteil der deutschen hier auch nicht gewünscht werden? das ist doch eher unanständig – nämlich gegenüber den eigenen leuten! aber lassen wir das. wo münchen heute ohne einwanderer wäre, ist reine spekulation. das die kriminalität angeblich sinkt, ist eine halbwahrheit. im bereich der rohheitsdelikte steigt sie teilweise sogar an!

    sie erinnern mich an pippi langstrumpf. die macht sie die welt auch so, wie sie ihr gefällt. mehr fällt mir dazu nicht ein…

    ok, der einzige punkt, wo ich ihnen zustimme, ist die finanzwelt. da müsste wirklich stärker reguliert werden, um die realwirtschaft vor weiteren schäden zu schützen.

    und zu guter letzt, ob sie für mich einen arsch halten oder nicht, ist mir egal. ich habe auch meine meinung über sie, die aber aufs höflichkeitsgründen nicht detaliert vortragen werde. tschüss, leo.

  10. Kaiserliche Majestät meint:

    was hat es mit anstand zu tun, sich für leute einzusetzen, die hier eigentlich nicht her gehören und die von einem großteil der deutschen hier auch nicht gewünscht werden? das ist doch eher unanständig – nämlich gegenüber den eigenen leuten!

    Ich finde ja unanständig, pauschal zu entscheiden, wer hier nicht hingehört und nicht erwünscht ist.

    das die kriminalität angeblich sinkt, ist eine halbwahrheit. im bereich der rohheitsdelikte steigt sie teilweise sogar an!

    Zu Ihrer Beruhigung: http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Dass-es-schlimmer-wird-ist-ein-Maerchen;art4306,1286106

  11. Wieso sollen diese Leute nicht hierhergehören?
    Natürlich gehören sie hierher!
    Es gehört schon eine gehörige Portion Unverschämtheit und Bösartigkeit dazu, Leuten ihre Heimat streitig zu machen. Die meisten Migranten in München haben genau hier ihre Heimat – und nirgendwo sonst. Möchtest du das bestreiten?

    Auch bei den Rohheitsdelikten steigt die Kriminalität nicht “leicht an” – Polizei und Kriminalistik verweisen immer wieder darauf, dass heute die Anzeigenbereitschaft gegenüber Rohheitsdelikten deutlich höher ist als früher, und dass auch das Ausmaß an Rohheit heute sehr viel sensibler wahrgenommen wird als früher. Auch die Gewalt hat also abgenommen, seitdem es hier in München “Gastarbeiter”, später dann “Ausländer” und heute “Migranten” gibt — und das sogar erheblich.

    München prosperiert. Es produziert effizient für den Weltmarkt. Einverstanden?
    Und nun schau dir die Firmen an, die das machen. Da geht es zu wie beim FC Bayern München. Ohne “Ausländer” läuft da nichts.
    Das gilt immer mehr auch weltweit. Wir haben heute einen sich globalisierenden Arbeitsmarkt. Der ist noch nicht so frei wie der beim Fußball, aber die Tendenz ist unwiderstehlich. Genauso wie es beim Fußballtransfermarkt war. Die Firmen wollen die besten Leute haben, und es ist ihnen egal, ob die aus der Standortnation kommen oder von sonst wo her. Damit die aber kommen, braucht man am Standort u. a. ein fremdenfreundliches Klima. Ein Willkommensklima. Sonst zieren sich die Fachkräfte … Kein Japaner und kein Inder und kein Afrikaner geht nach Meck-Pomm. Ok, ich hab übertrieben – fast keiner.

    Was machst also du, Lacher? Du versuchst, den Wirtschaftsstandort München zu schädigen. Ich finde das nicht nett von dir. Die meisten Münchner werden da eher mit mir als mir dir einer Meinung sein. Was sich – so ganz nebenbei bemerkt – auch in den Münchner Wahlen niederschlägt. Mit fremdenfeindlichen Einstellungen kommt man kaum zu Stadtratsmandaten. Letztlich wissen die Münchner schon, was für München gut ist. Haben sie doch glatt Christian Ude mit 70 Prozent zum Oberbürgermeister gewählt, obwohl er unüberhörbar und mit Leidenschaft für die Migranten, für die Muslime und den Moscheebau eingetreten ist.

  12. Lacher meint:

    was sollen diese albernen fusballvergleiche?
    übrigens: münchen ist nicht der nabel deutschlands. und wo sind überhaupt die vielen ausländ. fachkräfte? sehe kaum welche. außer sie meinen die dealer und räuber…

    die leute wählen ude und co. nicht, WEIL er für migration und islam ist, sondern TROTZDEM. weil es vorranging um andere themen geht. man sollte eher fragen: warum hat sich z.b. sarrazins buch verkauft wie warme semmeln? bestimmt nicht, weil alle deutschen mit der entwicklung – man könnte es beinahe schon umvolkung nennen – einverstanden sind. na ja, vergebene liebesmüh. behalten sie halt ihre und ich meine meinung.

  13. Kaiserliche Majestät meint:

    was sollen diese albernen fusballvergleiche?
    übrigens: münchen ist nicht der nabel deutschlands. und wo sind überhaupt die vielen ausländ. fachkräfte? sehe kaum welche. außer sie meinen die dealer und räuber…

    Troll. :lol:

    man sollte eher fragen: warum hat sich z.b. sarrazins buch verkauft wie warme semmeln?

    Na, weil in Deutschland die Meinungsfreiheit unterdrückt wird. Ist doch klar. Deswegen ist er jetzt auch Millionär.

    bestimmt nicht, weil alle deutschen mit der entwicklung – man könnte es beinahe schon umvolkung nennen – einverstanden sind. na ja, vergebene liebesmüh. behalten sie halt ihre und ich meine meinung.

    Immer wieder erstaunlich, dass die Kritik an der Einwanderung (fast immer) EINZIG UND ALLEIN auf irgendwelchen biologisch-völkischen Ursachen fußt.

    Der ganze andere Krempel bezüglich Kriminalität und Islam ist doch alles nur vorgeschoben um nicht als völkischer Spinner dazustehen.

  14. Man sieht, du hast keine Ahnung von unserer Wirtschaft, Lacher.

    Inwiefern ist der Fußballvergleich albern? – Ist es nicht grade diese Entwicklung, die du fürchtest? Und nun steckst du den Kopf in den Sand und sagst, nein, so geht es nicht?

    Wenn die Leute Ude TROTZ seiner migrationsfreundlichen, islamfreundlichen, integrationsfreundlichen Haltung wählen, was zeigt das? – Dass den meisten die Ängste und die Gemeinheiten eines Sarrazin eben doch nicht so wichtig sind, wie manche gern glauben. Man lästert – aber es ist nicht ganz so ernst, wie es klingt.

    Das macht dann den Lacher einsam. Die Leute, so denkt er, merken nicht, wie schlimm es um uns steht. “Umvolkung” droht!

    “Umvolkung” – ist das nicht das, was in der Geschichte ständig passiert? Aus wie vielen “Umvolkungen” sind wir beide, Lacher, hervorgegangen, bzw. unsere Landleute? Was soll daran schlimm sein, wenn wir Deutsche uns “paaren” mit Leuten, die hierher gewandert sind aus einer anderen Ethnie, einer anderen Kultur?

    Dir scheint “Rassereinheit” wichtig zu sein, Lacher – und daran erkennt man, wes Geistes Kind du bist. Aber erklär mir doch mal, was dran schlimm ist, wenn eine ethnisch deutsche Frau einen ethnisch nicht-deutschen Mann heiraten, und die zwei setzen ein Kind in die Welt? Wieso soll das jetzt weniger wert oder weniger gut sein als wenn diese ethnisch deutsche Frau einen ethnisch deutschen Mann geheiratet hätte?

    Man muss schon so ein destruktives Gehirn haben wie Sarrazin und an die genetische Überlegenheit der einen Ethnie über die andere glauben – also Rassist sein – um so argumentieren zu können wie du, Lacher.

  15. Lacher meint:

    die rassismuskeule könnt ihr stecken lassen, jungs. von genen, überlegenheit oder ähnlichem war meinerseits nie die rede. es geht mir darum, dass jedes volk das recht auf eigene identität und homogene strukturen hat. die meisten menschen sind eben lieber unter “ihresgleichen” (ethnisch und kulturell gesehen), auch wenn euch multikultianhängern das nicht schmeckt. deshalb sind ja sogar z.b. viele bayern lieber in bayern als in norddeutschland oder sachsen fühlen sich in sachsen wohler als in nrw. was nicht zwangsläufig bedeutet, dass man sich nicht mag. aber sowas versteht ihr sowieso nicht. deshalb möchte ich die diskussion auch beenden. ihr bleibt halt bei eurer meinung und ich bei meiner. und allein bin ich damit ganz sicher nicht (und wenn’s euch spaß macht, brandmarkt mich mich, als was ihr wollt). so, schluss aus. bye.

  16. es geht mir darum, dass jedes volk das recht auf eigene identität und homogene strukturen hat. die meisten menschen sind eben lieber unter „ihresgleichen“ (ethnisch und kulturell gesehen)

    Gibt es dieses Volk, Lacher? Dieses ethnisch und kulturell homogene Volk?
    Also, ich schau mich um und kann es nicht entdecken.
    Wir zwei brauchen uns nur gegenseitig anzuschauen, Lacher: Wie extrem unterschiedlich sind wir beide doch. Du bist einem türkischstämmigem Moscheebesucher wesentlich ähnlicher als ich, zum Beispiel.
    Aber wir können noch andere mit uns vergleichen. Gehen wir doch mal all die verschiedenen Menschentypen durch, die wir in unserer näheren Umgebung vorfinden – so krasse Unterschiede herrschen da vor, also, da macht es keinen großen zusätzlichen Unterschied mehr, ob einer aus Russland oder Spanien oder Ägypten kommt. Es gibt viele Migranten, die mir ähnlicher sind als du oder so manch anderer Deutscher, und dasselbe gilt sicher für dich auch: dass dir viele Migranten ähnlicher sind als ich und so manch anderer Deutscher.

    Diese Homogenität ist eine geradezu abenteuerliche Verblendung, Lacher. In welcher Welt lebst du denn? Es scheint eine reine Phantasiewelt zu sein. In DER mag es sowas geben wie Homogenität. Alles irgendwie gestylt nach dem Bedürfnis des Träumers. Im Traum geht das gut. Aber in der Realität???

  17. Jakobiner meint:

    Ach, was wäre die Welt doch so langweilig ohne missgünstige Menschen wie Lacher.Wahrscheinlich spricht da auch der Futterneid, da er nicht ans Buffett konnte.Alles Gute für die IG in der Zukunft.

  18. Jakobiner meint:

    “Die Christine Strobl hat mich am Montag übrigens auch erst einmal kritisch gemustert und gemeint, ich hätte schon wieder zugenommen.”

    Kein Grund zum Abnehmen.Das Bild zeigt einen gemütlichen, friedlichen Moppel, der scheinbar keiner Fliege was will (es sei denn sie lässt sich auf dem Buffett nieder…).Nicht dem Schlankheitswahn nachkommen!!!

  19. … der scheinbar keiner Fliege was will (es sei denn, sie ist ein Mosquito Jaccobino und lässt sich in frecher Absicht auf der Religion nieder …)

  20. Jakobiner meint:

    “InitiativGruppe, am 9. Februar 2012 um 13:43 sagte:
    … der scheinbar keiner Fliege was will (es sei denn, sie ist ein Mosquito Jaccobino und lässt sich in frecher Absicht auf der Religion nieder …)”

    Naja, somit kommst du doch zu etwas Bewegung und das tut der Figur sicherlich keinen Abbruch…Zudem: Der Mosquito Jaccobino steht als einzigartiges Tier der Evolution unter Artenschutz…

  21. Kaiserliche Majestät meint:

    die rassismuskeule könnt ihr stecken lassen, jungs. von genen, überlegenheit oder ähnlichem war meinerseits nie die rede.

    Ach nee, davon haben wir auch nicht gesprochen.

    Komisch, dass Sie uns das unterstellen!

    Fakt ist, Sie benutzen hier die Rassismusvorwurf-Keule!

    jedes volk das recht auf eigene identität und homogene strukturen hat

    1. Niemand zwingt Sie Ihre Identität oder ähnliches aufzugeben.

    2 Sie können niemanden zwingen, Ihre Identitäts- und Lebensvorstellungen zu leben.

    3. Wie Sie bereits zugeben mussten, ist schon bei den Deutschen keine Homogenität vorhanden.

  22. Jakobiner meint:

    ZU KM

    Leo Brux schrieb:

    “Dir scheint „Rassereinheit“ wichtig zu sein, Lacher – und daran erkennt man, wes Geistes Kind du bist”

    Also, der Rassismus und Rassevorwurf kam sehr wohl und den hat sich Lacher auch nicht eingebildet.Wenn er aber von Homogenität eines Volkes spricht und von Umvolkung, ist das ja auch nicht so weit hergeholt!!

  23. Den Artenschutz für den Mosquito Jaccobino braucht’s gar nicht, denn er ist unerschlagbar.
    Ich hau drauf, zerquetsch ihn – und schon schwirrt er als “Phoinix Jaccobino aus der Asche” wieder um mich rum.
    Mosquito Jaccobino vergeht nicht.

  24. Kaiserliche Majestät meint:

    Genauer lesen: von genen, überlegenheit oder ähnlichem war meinerseits nie die rede

  25. Herzlichen Glückwunsch für die Auszeichnung! Es ist eine gute Motivation zur Fortführung eurer Arbeit.

    Ihr habt meinen Respekt – auch dafür, dass ihr mit Leuten wie Lacher ernsthaft zu diskutieren versucht.

  26. Also die Nükhet Kivran ist definitiv eine sehr attraktive Dame :-)

  27. Hallo Leo, das hier (Todenhöfer zu Syrien) ist zwar off-topic aber vielleicht inspiriert Dich das zu einem Artikel der auch zu der unglaublichen Propaganda Stellung nimmt die hier momentan durch die Medien geht:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article13829324/Auslaendische-Kraefte-unterstuetzen-den-Aufstand.html

    Leider machen die linken Parteien bei diesem Spiel auch mit.
    Vielleicht diskutierst Du da mit Deinen Parteifreunden drüber.

  28. weltbürger meint:

    die Extremisten sollten ihre Scheuklappen abnehmen und versuchen alles zu sehen. Hey Leute, wir “die Migranten” sind nicht an eurer Misere schuld. Das System ist inzwischen so stark, dass wir nicht mehr herankommen, weil wir uns alle nicht zusammenschließen.
    Denen ist es sehr willkomen, dass schwarz gegen weiss, rechts gegen links, u.s.w. kämpfen. Auf dieser Weise sind wir beschäftigt und hinterfragen nicht mehr das Wesentliche. Glaubt mir, es könnte der ganzen Menschheit gut gehen, wenn wir alle miteinander solidarisieren würden.

  29. Jakobiner meint:

    Ja, ein Artikel über Syrien wäre überfällig–ansonsten schreibe ich einen auf Global Review.Wie erklärt man sich das Abstimmungsverhalten Chinas und Russland bezüglich Syriens? Im Falle Russlands ist mir das noch eher verständlich, da es in Syrien einen Marinemilitärstützpunkt hat, der sein Zugang zum Mittelmeer ist.Klar, dass man diesen wie auch z.B. Sewastpopol in der Ukraine halten will.

    Erklärlich wäre mir auch noch, wenn man die Achse Syrien-Iran nimmt. Hier sehe ich noch ein konkretes, nachvollziehbares Interesse. Aber Russland und China machen sich doch bei der Arabischen Liga völlig unbeliebt oder sehen sie diese ohnehin als proamerikanischen Haufen?Auch wenn man die Prinzipien der Nichteinmischung und Souveränität hernimmt, so ist doch kaum zu befürchten, dass etwa die NATO im Falle von demokratischen Aufständen in Russland und China eingreifen würde.`Beiden müsste doch klar sein, dass Assad nicht mehr zu halten ist.

  30. Jakobiner meint:

    Weiss eigentlich jemand etwas Genaueres über Assads Vorschlag über eine Verfassungsänderung eine Volksabstimmung abzuhalten?Was ist davon zu halten? Oder von dem russischen Vorschlag, dass beide Seiten die Waffen niederlegen?

  31. Ein Artikel von mir über die Türkei IN Syrien kommt morgen.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

*